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UmstandsmodeNoch bis weit in die 60-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein war die Umstandskleidung dazu da, den Zustand der Frau zu vertuschen. Kinder waren zwar durchaus gern gesehen, aber die Schwangerschaft an sich wurde doch eher als peinlich und auch ein bisschen undamenhaft angesehen. Je weniger davon zu sehen war, desto besser also. Vielleicht spielte früher auch die Unsicherheit eine Rolle dabei, wenn man die Schwangerschaft eher verstecken als herzeigen wollte. Schließlich bestand immer das Risiko, dass Kind und/oder Mutter während dieser Zeit sterben. Es war also besser, den Zustand zu verbergen, um nicht durch das zur Schau getragene Glück das Schicksal zu versuchen. Heute ist das zum Glück ganz anders. Nicht nur ist die Schwangerschaft ein schönes Stück sicherer geworden, man darf die Freude über den Bauch – und den Bauch selbst! – zeigen. Die moderne Umstandsmode hilft gern dabei. Sie ist nicht mehr die klischeehaft-unförmige Kleidung, sondern sie ist figurnah geschnitten, trotzdem aber bequem und zweckmäßig. Moderne Materialien garantieren dabei einen guten Sitz durch elastische Stoffe, die Schnitte gehen auf jedes Schwangerschaftsstadium ein, und waschbar ist das ganze natürlich auch noch – schließlich hat einer Schwangere viel zu tun, da kann sie sich nicht um spezielle Wäschepflege kümmern! Ebenfalls geändert hat sich die Einstellungen zu schwangeren Frauen in Hinsicht auf die Berufstätigkeit. Schwangere können, wenn die Gesundheit und die Art der Tätigkeit es erlauben, so lange arbeiten wie sie wollen. Bei manchen Berufen bedeutet das allerdings auch, dass die Schwangerschaftsbekleidung angemessen sein soll, etwa in Banken oder Anwaltskanzleien. Aber sogar für solche Fälle gibt es heute viele Angebote. Fündig werden Schwangere in punkto Mode nicht nur in Ladengeschäften und Second-Hand-Läden, sondern immer mehr auch im Internet. Online-Shops bieten oft eine unschlagbare Auswahl und ausgezeichneten Service. Sie vertreiben oft auch ausländische Marken, die sonst nur schwer zu bekommen sind. So kommen auch diejenigen Schwangeren, die besonders modebewusst sind, auf ihre Kosten. Was übrigens nicht klappt: Normale Kleidung einfach in größeren Größen kaufen. Bei einer Schwangerschaft wachsen vor allem der Bauch und der Busen. Auch wenn der Rest des Körpers zulegen sollte, sieht zu große normale Kleidung immer schlecht aus, weil sie einfach nicht passt – und meistens zu lang ist. Kindermode |
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